Vampir

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Vampir

Beitrag  Admin am Mo Jul 12, 2010 1:51 pm


Ein Vampir (auch Vampyr; von serbisch вампир/vampir) ist im Volksglauben und der Mythologie eine blutsaugende Nachtgestalt, und zwar meist ein wiederbelebter menschlicher Leichnam, der von menschlichem oder tierischem Blut lebt und übernatürliche Kräfte besitzt. Je nach Kultur und Mythos werden den Vampiren verschiedene Eigenschaften und magische Kräfte zugeschrieben. Manchmal handelt es sich auch um nichtmenschliche Gestalten wie Dämonen oder Tiere (z. B. Fledermäuse, Hunde, Spinnen).

Nach der Sagenfigur benannt sind die Vampirfledermäuse (Desmodontinae), die einzige Säugetiergruppe, die sich ausschließlich vom Blut anderer Tiere ernährt


Vampirismus als Lebensstil

In der realen Welt der Vampire (Szene) gibt es nach unserem Wissen drei grobe Einteilungen von Vampiren! Wobei aber hinzugefügt sei, das es eigentlich Hunderte vampirische Lebensarten gibt. Denn es gibt sehr viele Menschen, die das „Vampir sein" für sich selber definieren und völlig verschieden ausleben. Aber dennoch gibt es drei grobe Richtungen (eigentlich sind nur zwei richtig bekannt, da die Dritte eine neue, von uns definierte Form ist) Nun, gehen wir erst einmal auf die beiden bekanntesten Formen ein!

Hinweis: Wir möchten hier keinem zu Nahe treten! Wie bereits genannt, es gibt Hunderte von Lebensarten, und jeder ist anders!

Den Vampiren und den Vampyren.

Als Vampir bezeichnet man Leute, die sich als Vampir verkleiden, zu Vampir-Festen (Szenepartys) gehen oder in Ihrer Freizeit in die Rolle des Vampirs schlüpfen. Diese Leute eifern ihren erfundenen Idolen aus dem Kino oder aus Büchern nach. Sie nehmen das nicht so ernst und tun dies aus Vergnügen. Darum werden diese Leute in der Szene auch Vampir-Lifestyler genannt. Sie trinken fast nie echtes Blut, doch zum Spaß wird in der Szene oft Kunstblut getrunken. Sie spielen das „Vampirsein", darum nehmen diese Leute oft an Rollenspielen teil, dort können sie das Vampirsein mit vielen andern sehr gut ausleben.

Bei den Vampyren geht es um „Menschen", die das nicht mehr als Spiel oder Spaß sehen. Sie halten sich für echte Vampire oder wer will kann auch sagen, sie sind echte Vampire. Vampyre trinken echtes menschliches Blut von freiwilligen Spendern oder besorgen sich Tierblut zum Beispiel vom Schlachter. (Es werden niemals Menschen gezwungen, oder Tiere gequält, denn unter Vampyren ist Gewalt verpönt. Es gibt hier bestimmte Regeln). Vampyre leben den Vampirismus, sie haben es nicht nötig das zu spielen, darum findet man meistens keine Vampyre unter den Rollenspielern. Sie legen keinen Wert darauf , dass man sie erkennt, denn im Inneren wissen sie ,dass sie Vampyre sind. Einige sind gar nicht so glücklich, Vampyr zu sein. Denn sie sind Vampyr mit allen Konsequenzen, sie können sich nicht dagegen wehren, oder sagen, dass sie kein Vampyr mehr sind. Sie sind Vampyr und sie bleiben Vampyr, genau wie wir Menschen immer Menschen bleiben. Dies ist nur eine kurze Definition, dieses Gebiet jedoch ist noch viel komplexer, so dass man eine Doktorarbeit darüber schreiben könnte. Wir wollen hier jedoch eine gewisse Übersicht behalten, darum sind diese Informationen völlig ausreichend und sagen eigentlich alles aus.

Die dritte Form: Alternative Vampire

Alternative Vampire sind keine Vampyre und keine Rollenspieler! Mann könnte es vorsichtig mit der Definition Vampyr vergleichen, nur das Alternative Vampire die ganze Sache VIEL weniger ernst nehmen! Sie sind auch das was sie sind, jedoch trinken die meisten kein Blut, und es wird allgemein als ein Lebensstil beschrieben! eine ausführliche Definition findet Ihr hier! Diese Definition ist sehr neu, sie wurde von uns verfasst, da ich und einige andere so fühlen! Wir fühlen uns nicht als Vampyr und auch nicht als Lifstyler oder Rollenspieler. Doch da diese Art noch sehr unbekannt ist, gibt es oft Missverständnisse bei einigen Wesen der Nacht! Bei vielen mangelt es an Akzeptanz oder an Verständnis. Jedoch sollten diese Wesen auch Alternative Vampire tolerieren, denn von uns aus besteht ein aufgeschlossenes Gefühl zu den Vampyren und den Lifstylern! Wir sind gegenüber allen positiv aufgeschlossen und ohne Vorurteile!


Wie wird ein Vampir geboren?

Vampire können sich nicht mehr auf dem natürlichen Wege wie die Sterblichen fortpflanzen. Die Gebärmutter weiblicher Vampire ist tot und männliche Vampire produzieren keine Spermien mehr.
Der einzige Weg, wie ein neuer Vampir geboren werden kann, ist die Verwandlung eines Menschen in einen Vampir.
In den Volkssagen gibt es viele seltsame Methoden, wie ein Mensch in einen Untoten verwandelt werden kann oder was Menschen besonders anfällig für die Verwandlung in einen Vampir macht:

- ein Kind geboren als siebenter Sohn eines siebenten Sohnes
- das Kind ist nicht getauft
- Geburt an Neumond
- Zeugung an bestimmten Feiertagen
- sündiges Leben
- Praktizieren von Hexerei und schwarzer Magie
- gewaltsamer Tod, besonders durch Ertrinken und Selbstmord
- Tod durch Kindbettfieber
- Tier springt über den Leichnam

Doch was immer die Legenden behaupten mögen, es gibt nur einen wahren Weg, um ein Kind der Nacht zu werden: Ein Vampir muß Dir den Kuß der Unsterblichkeit geben.


Die Zeugung eines neuen Kindes der Nacht ist eine hochentwickelte Kunst, die viel Erfahrung verlangt. Schon viele Kandidaten verstarben während der vergeblichen Versuche ihrer Möchtegernmeister.
Der Meister muß seinem Kind das Blut aussaugen bis es dem Tode nahe ist. Doch dann gerade in dem Moment, in dem das Lebenslicht des Kindes verlischt, füttert der Meister sein neues Kind mit seinem eignen Blut und gibt so seine Blutlinie an sein Kind weiter. Dieses Blut induziert die Verwandlung in einen Vampir.
So wie sterbliche Eltern ihre genetische Konstitution, Fähigkeiten und Dispositionen an ihre Kinder vererben, so vererben auch Vampireltern ihre Fähigkeiten und Eigenschaften durch ihr Blut an ihre Kinder.
Dies ist sehr wichtig, denn es gibt viele verschiedene Blutlinien mit unterschiedlichen Attributen unter den Vampiren. Und wie in der menschlichen Gesellschaft, so hat auch unter den Vampiren der soziale Status des Erzeugers einen Einfluß auf das Ansehen des Kindes.
Es hängt von den Umständen ab, ob der neuegeborene Vampir seine Wiedergeburt als Untoter in Ekstase oder in Agonie erlebt.
Für diejenigen, die freiwillig den Kuß empfangen haben und vorbereitet wurden, die Sympathie oder gar Liebe für ihren Meister empfinden, ist der Empfang des Kusses der Höhepunkt der Ekstase.
Aber für die armen Seelen, die ungefragt verwandelt werden, die nicht wissen wie ihnen geschieht, die nichtmal an die Existenz von Vampiren glaubten kommt der Empfang des Kusses einer traumatischen Vergewaltigung gleich.
Die Moral des neuen Nachtgeschöpfes, seine Menschlichkeit und seine Einstellung zu seiner neuen Existenz als Vampir hängen sehr stark davon ab, wie die Transformation erlebt wird und welche Attribute ihm mit der Blutlinie seines Erzeugers mitgegeben werden.
Freiwillige behalten in der Regel ein höheres Maß an Menschlichkeit und sind ihrer neuen Existenz positiver zugetan als Unfreiwillige. Für jene, die mit Gewalt zum Vampir gemacht wurden, ist dieses Erlebnis so traumatisch, daß sie fortan voller Zorn und Haß sind und auch die letzten Reste ihrer Menschlichkeit verlieren.
Die körperliche und geistige Umwandlung des Menschen in einen Vampir vollzieht sich während eines tiefen Schlafes: die Eckzähne wachsen, die Augen werden der Nacht angepaßt, die Haut erhält ihren typischen, weißen Marmorton, der ganze Körper wird in eine unwirkliche Schönheit verwandelt.
Wenn der neue Vampir erwacht, blickt er in eine andere Welt. Seine Sinne und Wahrnehmungen sind verfeinert, so viele Farben, so viele Töne, Gerüche, diese neue Welt ist überwältigend. Doch das neue Kind der Nacht hat nicht viel Zeit sich zu orientieren, denn in ihm wächst das Verlangen nach Blut zu einer unersättlichen Gier.Wir nennen dies den Ersten Hunger.
Der Erste Hunger ist ein kritischer Moment für den jungen Vampir. Wenn der Vampir seine Gier zuerst an einem Tier befriedigt, so wird er zu einem Carouche, einer niederen Form der Vampire. Es ist also wichtig, daß das erste Opfer ein Mensch ist, auch wenn der Vampir es später vorzieht, sich von Tierblut zu ernähren.
So wie sterbliche Eltern ist auch der Vampirmeister in den ersten Jahren für sein Kind verantwortlich. Er muß ihm die Regeln der Vampir-Gesellschaft und den Gebrauch seiner neuen Fähigkeiten beibringen. Sollte das Kind es wagen, die Gesetze der Vampire zu brechen, so hat der Erzeuger die Pflicht, sein Kind zu töten.
Einige Meister haben eine tiefe Bindung zu ihrem Kind, andere verlieren das Interesse an ihrer Schöpfung und überlassen das Kind seinem eignen Schicksal.


Woran man einen Vampir erkennt

Der Legende nach schlafen Vampire tagsüber in ihren Särgen und kommen erst nachts daraus hervor, wenn ihr Leben beginnt. Sie brauchen die Erde ihres Heimatlandes zur Ausstattung ihrer Schlafstätten, den Gruften, in denen sie tagsüber ruhen.

Es gibt eine Unzahl von Methoden, einen Vampir zu erkennen, vor allem an dem abscheulichen Gestank, den sein Atem angeblich ausströmt. Er hat einen Leichengeruch an sich, und das ständige Trinken menschlichen Blutes bringt eine bestimmte Blässe mit sich. Ein Vampir gilt als mager bis dürr, sein Gesicht ist kalkweiß, die Augen stechend. Man sagt ihm unter anderem hypnotische Fähigkeiten nach. Der Legende nach wird sein Bild wird nicht vom Spiegel reflektiert, und er ist außerdem nicht in der Lage, sich durch oder über Wasser fortzubewegen. Eines der sichersten Erkennungsmerkmale sind jedoch seine langen, glatten, scharfen Eckzähne, die er nicht verbergen kann.

Man glaubt, dass Vampire die Fähigkeit haben, sich in einen Wolf oder in eine Fledermaus zu verwandeln, und wenn sie nachts in den Schlafzimmern ihrer Opfer erscheinen, beruhigen sie diese zunächst durch sanfte, streichelnde Bewegungen, ehe sie ihnen die messerscharfen Eckzähne in den Hals graben.




Viele Menschen glauben, man kann sich einen Vampir durch den Gebrauch bestimmter Kräuter, vor allem aber durch Knoblauch, vom Hals halten. Auch ein Kruzifix ist der Legende nach angeblich ein hervorragendes Mittel, um Vampire in die Flucht zu schlagen.




Es gibt noch unzählige andere, angeblich ebenso wirkungsvolle Methoden. Ein Mensch, den sich ein Vampir als Opfer ausersehen hat, kann dadurch entkommen, dass er einen Rosenkranz um den Hals trägt, Knoblauch oder Wolfsbann vor die Türen und Fenster legt, oder Weihwasser kreisförmig um sich spritzt und so einen geschützten Raum schafft, in den der Vampir nicht eindringen kann.

Der solchermaßen Geschützte kann es dann seinerseits mit dem Vampir aufnehmen, indem er ihn mit einer Silberkugel erschießt, ihm die Brust mit einer Spitzhacke oder einer Lanze durchbohrt, ihn erhängt und danach in der traditionellen Weise pfählt oder ihm den Kopf abschlägt und die Überreste im Feuer vernichtet.

Die bekannteste und bevorzugte Methode, sich eines Vampirs zu entledigen, ist tagsüber sein Grab aufzusuchen und ihm einen Pfahl durch das Herz zu bohren. Je nach Alter des Vampirs wird dieser dann nach und nach verwesen oder, wenn er bereits alt genug ist, sekundenschnell zu Staub und Knochen zerfallen, sagt man.

Man kann auch nachts, wenn man seine Ruhestätte entdeckt hat, Weihwasser rings um das leere Grab sprenkeln und entsprechende Gebete sprechen, was den Vampir daran hindert, an seinen Aufenthaltsort zurückzukommen.
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